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	<title>Secondset.de - Tennis &#187; Seppi</title>
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	<description>Der deutsche Tennisblog</description>
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		<title>ATP Masters in Montreal: Tag 1, Ergebnisse aufbereitet!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 11:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tennis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tag 1 beim ersten Hartcourt Mastersturnier in Montreal ist beendet. Secondset fasst die Ergebnisse zusammen&#8230; Alexander Dolgopolov schlägt Erik Chvoijka (Nr 290 der Welt, Wildcard) mit 6:3 5:7 6:4. Der junge Ukrainer Dolgopolov hatte das Spiel lange Zeit im Griff. Im zweiten Satz wurde er etwas nachlässiger und der junge Kanadier Chvoijka kam besser ins ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.secondset.de/wp-content/uploads/2011/08/rogerscup.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-183" title="rogerscup" src="http://www.secondset.de/wp-content/uploads/2011/08/rogerscup-290x150.jpg" alt="" width="290" height="150" /></a></p>
<p>Tag 1 beim ersten Hartcourt Mastersturnier in Montreal ist beendet.</p>
<p>Secondset fasst die Ergebnisse zusammen&#8230;</p>
<p><strong>Alexander Dolgopolov schlägt Erik Chvoijka (Nr 290 der Welt, Wildcard) mit 6:3 5:7 6:4.</strong><br />
Der junge Ukrainer Dolgopolov hatte das Spiel lange Zeit im Griff. Im zweiten Satz wurde er etwas nachlässiger und der junge Kanadier Chvoijka kam besser ins Spiel und vorallem der Aufschlag wurde zu seiner besten Waffe.<br />
Chvoijka schaffte es unfassbar viele Breakbälle mit Servicewinnern abzuwehren und somit Dolgopolov zu nerven.<br />
Dolgopolov war nach den vergebenen Chancen etwas unfokussiert und gab den zweiten Satz ab.<br />
Im dritten fing sich der junge Ukrainer dann wieder und schaffte es endlich ein Break zu erreichen und spielte diese Führung dann locker nach Hause. Trotzdem eine solide Vorstellung des Kanadiers Chvoijka.</p>
<p><strong>Kevin Anderson schlägt Pablo Andujar 6:4 6:4</strong><br />
Anderson schlug Andujar in zwei Sätzen, jedoch war das Spiel enger als es eigentlich sein sollte.<br />
Anderson scheint aktuell nicht gerade in seiner bestform zu sein und so kam Andujar dann zu mehr Chancen als erwartet. Alles in allem ein Sieg in zwei Sätzen, der aber klarer aussieht als er ist.</p>
<p><strong>Stanislas Wawrinka schlägt David Nalbandian mit 6:1 6:4</strong><br />
Was soll man dazu sagen&#8230; Ich hatte ein enges Match erwartet! Im Endeffekt war es dann eines der schlechtesten Matches die ich von Nalbandian gesehen habe und einmal mehr bestätigt sich, dass Nalbadian und die Sommersaison nicht zusammen passen. Wawrinka war sogar recht solide und um einiges besser in Form als bei seinen letzten Auftritten, jedoch hätten an dem Tag wohl viele gegen Nalbandian gewonnen.</p>
<p><strong>Alex Bogomolov schlägt Adrian Mannarino 6:2 7:6</strong><br />
Bogomolov setzt seinen Aufwärtstrend bei den US Turnieren fort und schlägt hier den Franzosen Mannarino doch recht deutlich in zwei Sätzen. Vorallem der gute Aufschlag von Bogomolov hat ihm viele einfache oder freie Punkte und somit auch das Match gewonnen.</p>
<p><strong>Thomasz Bellucci schlägt Andrey Golubev mit 7:5 7:6(6)</strong><br />
Golubev bekommt einfach nichts mehr gebacken&#8230; Sein aggressiver Spielstil funktioniert einfach nur wenn man entsprechend mehr Winner als Fehler schlägt und davon ist der Kasache aktuell weit entfernt.<br />
Bellucci natürlich auch alles andere als konstant, aber gegen einen Golubev der sich gerade immer wieder selbst schlägt, hat es dann doch gereicht.</p>
<p><strong>Ivo Karlovic besiegt Juan Monaco mit 6:7(2) 6:3 7:6(5)</strong><br />
Karlovic beendet seine Sieglose Zeit mit einem engen Sieg gegen den Argentinier.<br />
Ab dem zweiten Satz war Karlovic der klar bestimmendere Spieler. Im dritten Satz hatte er sogar etliche Breakchancen, die er alle vergab, ehe er das Match ungefährdet im Tiebreak gewann.<br />
Monaco zeigt damit einmal mehr seine Schwäche auf Hardcourt und vielleicht bekommt Karlovic durch den Sieg ja etwas momentum.</p>
<p><strong>(WC) Ernest Gulbis besiegt Juan Carlos Ferrero mit 3:6 6:1 7:5</strong><br />
Den Anfang des ersten Satzes hat Gulbis komplett verschlafen, denn seinem Serve und seinen Grundschläge fehlte es an Präzision. Gegen Ende des ersten Satzes kam er dann besser ins Spiel und zeigte dies auch direkt mit einem Break im zweiten. Er war der klar bessere Spieler im zweiten Satz und gewann ihn verdient. Im dritten Satz wandelte sich das Bild dann ein weiteres mal. Beide spielten schwaches Tennis, jedoch war Ferrero etwas besser und erspielte sich auch 3 Breakmöglichkeiten und einige 0:30 bei Gulbis Serve. Ferrero konnte keine der Chancen nutzen und so nutzte Gulbis seine erste und einzige Chance zum Break bei 5:5.<br />
Ob das nun daran liegt, dass Gulbis mental stärker geworden ist, oder ob Ferrero einfach langsam seinem Alter tribut zollen muss, sei dahingestellt.</p>
<p><strong>Marin Cilic besiegt Andreas Seppi mit 7:5 6:4<br />
</strong>Relativ enges Ergebnis&#8230; Eigentlich hätte man sich ein eindeutigeren Sieg von Cilic erwartet.<br />
Cilic hatte Seppi ja schon vor zwei Wochen beim Turnier in Umag auf Sand relativ klar geschlagen.<br />
An dem Ergebnis sieht man mal wieder die Verunsicherung von Cilic, der aktuell einfach keine Sicherheit und keine Konstanz in seinen Schlägen und somit in seiner Form hat, denn Seppi ist aktuell alles andere als ein würdiger Gegner.</p>
<p><strong>Ivan Dodig besiegt Jeremy Chardy mit 6:3 6:3<br />
</strong>Not gegen Elend hätte man dieses Spiel auch nennen können. Dodig und Chardy sind beide komplett ausser Form und im Endeffekt hat dann wohl der Spielstil den Ausschlag über Sieg und Niederlage gegeben, denn wenn Chardy ausser Form ist dann verballert er einfach jeden 2. Ball und hat somit wenig Chancen gegen einen Dodig, der dann eben zwar weniger Bälle zurückspielt als in Topform, jedoch immernoch genug Bälle um Chardy verballern zu lassen.</p>
<p><strong>Nikolay Davydenko besiegt den Qualifikanten Flavio Cipolla 6:3 6:3</strong><br />
Das ganze sieht nach einem klaren Ergebnis aus und Davydenko war sicher auch besser als bei seinen letzten Spielen, jedoch ist er in dieser Form immer noch nicht konkurrenzfähig. Soviele unnötige Fehler und einen sehr sehr schwachen zweiten Aufschlag machen dem Russen das Leben schwer. Mental ist er nach dieser langen erfolglosigkeit auch angeknackst und so merkt man bei wichtigen Spielständen dann die Blockaden im Kopf&#8230;<br />
Ansatzweise war das sicher eine Besserung gestern, trotzdem ist es noch ein weiter weg zurück.</p>
<p><strong>Juan Martin Del Potro besiegt Jarko Nieminen mit 6-4 6-0</strong><br />
Das Match ist schnell erzählt. Nieminen verschläft den Start in Satz 1 total und liegt schnell Break zurück. Aus dem Spiel ist er danach relativ ebenbürtig, jedoch hat er wegen Del Potros starkem Aufschlag nicht wirklich eine Chance zu Breaken.. im zweiten Satz verschläft Nieminen wieder und kassiert das Break. Danach knickt der Finne mental komplett ein und Del Potro spielt es komfortabel nach Hause.</p>
<p><strong>Bernard Tomic schlägt Yen Hsun Lu 7:6(5) 6:3</strong><br />
Tomic war eigentlich das komplette Match über mehr im Spiel drin. Zwar lag er anfangs noch mit 1:4 zurück, liess aber dann keine Zweifel mehr aufkommen und spielte das Match souverän nach Hause.<br />
Lu war gerade aber auch nicht wirklich in Form und stand nur wegen der kurzfristigen Absage von Tommy Haas als Lucky Looser  im Hauptfeld</p>
<p><strong>Jo Wilfried Tsonga besiegt Fabio Fognini mit 6:4 7:6(0)</strong><br />
Der Franzose spielte am Anfang sehr souverän und gewann relativ verdient den ersten Satz. Danach schlichen sich bei Tsonga immer mehr Fehler ein und der Italiener spielte konstant weiter und servierte sogar schon auf den Gewinn des zweiten Satzes. Dann folgte eine typische Fognini Show, denn er liess sich ohne Mühe breaken und gab den Tiebreak dann zu 0 ab&#8230; Fognini braucht echt mal einen Mentalcoach (wenn der zu teuer ist, kann er sich ja mit Florian Mayer einen teilen <img src='http://www.secondset.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>ATP Stuttgart Roulette&#8230; 6 gesetzte Spieler draussen!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 13:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tennis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, in Stuttgart hat keine neue Spielbank aufgemacht. Aber wenn nach 2 Tagen Tennisturnier die Nummer 1,2,4,5,6,7 der gesetzten Spieler nicht mehr im Turnier sind, dann hat das schon etwas rouletteartiges. Schauen wir uns die Ergebnisse einmal an: Die Nummer eins der Setzliste Gael Monfils verliert in 3 Sätzen gegen Victor Hanescu. Monfils war schon ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.secondset.de/wp-content/uploads/2011/07/roulette.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-130" title="roulette" src="http://www.secondset.de/wp-content/uploads/2011/07/roulette-290x181.jpg" alt="" width="290" height="181" /></a></p>
<p>Nein, in Stuttgart hat keine neue Spielbank aufgemacht.<br />
Aber wenn nach 2 Tagen Tennisturnier die Nummer 1,2,4,5,6,7 der gesetzten Spieler nicht mehr im Turnier sind, dann hat das schon etwas rouletteartiges.</p>
<p>Schauen wir uns die Ergebnisse einmal an:</p>
<p>Die Nummer eins der Setzliste Gael Monfils verliert in 3 Sätzen gegen Victor Hanescu. Monfils war schon Satz und Brek vor. Er hatte Serve &#8211; 4 &#8211; Match und vergab auch noch zweimal einen Matchball. Im Endeffekt verliert er mit <strong>6:2 6:7 4:6</strong>. Hanescu ist sicherlich kein Fallobst in der letzten Zeit aber Monfils darf dieses Spiel niemals verlieren&#8230; Vielleicht hätte man Roger Rasheed doch als Trainer behalten sollen.</p>
<p>Die Nummer 2 des Turniers war Jürgen Melzer.<br />
Jürgen mag das Turnier von Stuttgart anscheinend nicht so. Ich habe ihn nun zweimal live dort gesehen und er wirkt einfach nicht wirklich motiviert.<br />
Ausserdem ist seine Form auf einem stark absteigenden Ast, denn dieses haudrauf Tennis klappt auf Sand nur mit einer gewissen Konstanz und die kann man bei dem Österreicher gerade überall, nur nicht auf dem Platz, suchen. <strong>4:6 5:7</strong> am Ende gegen Santiago Giraldo (der solide, aber nicht unbedingt gut gespielt hat)</p>
<p>Die Nummer 3 des Turniers Michael Youhzny gewann gegen Phillip Petzschner mit <strong>6:3 6:3</strong>. Youhzny hat ein wirklich solides Spiel abgeliefert.<br />
Petzschner ist eine Wundertüte&#8230; Ein Ballwechsel Weltklasse und danach 2 Bälle Kreisklasse. Dazu hat man einfach immer den Eindruck der Lustlosigkeit und wer dann auf die Idee kommt bei 3-6 3-5  Kunstschläge zu probieren anstatt den Punkt sicher zu machen, der muss sich nicht wundern vor heimischem Publikum ausgepfiffen zu werden.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/07/bf71a05b71.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-129" title="bf71a05b71" src="../wp-content/uploads/2011/07/bf71a05b71-290x208.jpg" alt="" width="290" height="208" /></a></p>
<p>Gilles Simon, der an Nummer 4 gesetzte Franzose war, fällt nicht ganz in das Roulette Raster. Er verlor gegen den amtierenden Sieger aus dem letzten Jahr, Albert Montanes, mit <strong>6:4 </strong><strong>6:7 2:6</strong>. An der Niederlage kann man nichts schlimmes finden, denn gegen Montanes kann man auf Sand verlieren.</p>
<p>Unsere Nummer 5, Florian Mayer, hat dagegen ein schönes Kunststück vollbracht. Er verlor gegen die Nummer 240 der Welt ( Frederico del Bonis) glatt in zwei Sätzen mit <strong>2:6 und 3:6</strong> und selten habe ich eine schlechtere Leistung von jemandem gesehen der im Heimatland spielt.<br />
Del Bonis hat sicherlich Potenzial nach oben und spielt schon sehr solide, jedoch kann man von der Nummer 20 der Welt dann irgendwann erwarten, dass er einen Gang zulegt. Im Endeffekt eine typisch deutsche Herrenperformance.</p>
<p>Die Nummer 6, Nikolay Davydenko, verlor gegen den Cedrik Marcel Stebe. Stebe ist ein junger deutscher mit einem schön anzusehenden Spiel. Solider Aufschlag, gute Grundschläge und einer offensiven Ausrichtung.<br />
Davydenko lag schon mit Satz und Break vor, um dann wieder in seinen &#8220;Davyderror&#8221; Modus zu verfallen und nach 6:3 *1:0 insgesamt 9 Spiele in Folge abzugeben. Beim Stand von 6:3 1:6 0:3* hat Stebe dann eine Doppelbreakführung im dritten Satz. Ab diesem Zeitpunkt hat man dann gemerkt, dass der junge Deutsche noch kein Match auf der Tour Ebene gewonnen hat. Er schenkt dem Russen das Spiel mit unnötigen Fehlern und zwei Doppelfehlern beim Aufschlag. Davydenko erkennt die Gunst der Stunde und probiert nur den Ball im Spiel zu halten und Stebe macht die Fehler. Etwa 10 Minuten später steht es dann 6:3 1:6 4:3* und Stebe serviert. Ein sehr enges und entscheidendes Servicegame. Am Ende gewinnt Stebe das Game und entscheidet das Match dann mit 3:6 6:1 6:4 für sich. Gratulation an dieser Stelle, jedoch wird es gegen einen konstanteren Gegner sehr sehr schwer. Trotzdem haben wir mit Stebe ein hoffnungsvolles deutsches Talent!</p>
<p>Die Nummer 7 der Setzliste Andreas Seppi verlor gegen den Spanier Marcel Granollers in 3 Sätzen mit <strong>3:6 6:3 1:6</strong>. Ich dachte eigentlich Sepii müsste auf dem Belag die Oberhand behalten, aber anscheinend hat er seine gute Form von den Turnieren zuvor nicht transportiert.</p>
<p>Zum Abschluss haben wir Garcia Lopez. Er ist die Nummer 8 in Stuttgart und gewann gegen den Tschechen Radek Stepanek glatt in zwei Sätzen. Stepanek scheint mir langsam seinem Alter tribut zu zollen und befindet sich weiterhin in einem Abwärtstrend. Seine Vorhand aus dem Lauf benötigt einfach eine gute Beinarbeit und damit wird es von Tag zu Tag schwieriger.</p>
<p>Nun haben wir also noch 2 der 8 gesetzten Spieler im Turnier&#8230;<br />
ob einer der beiden das Turnier gewinnt?!? Youhzny hat sicher keine schlechten Chancen, jedoch würde das ja irgendwie nicht ins Stuttgarter Roulette passen.</p>
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